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Laut Umfragen werden bis zu 40 Prozent aller Kleidungsstücke in Deutschlands Kleiderschränken nie oder maximal dreimal pro Jahr getragen. Manche MinimalistInnen reduzieren daher heute ihren Kleiderschrank bewusst auf 20 Teile.

Aus dieser „Capsule Wardrobe“ kombinieren sie kreativ immer neue Outfits. Weniger ist mehr und nachhaltiger: jedes nicht-gekaufte T-Shirt spart 2700 Liter Wasser. Und so wird mit jedem nicht-gekauften Kleidungsstück der CO2-Fußabdruck der KonsumentInnen entlastet.

Probiert es doch einfach aus: kreiert mit nur 20 Teilen aus eurem Schrank mindestens 5 verschiedene Outfits.

Ihr werdet sehen, das ist fast wie „neu shoppen“.








Fair Fashion



Jetzt ist die ideale Zeit, um einmal den Kleiderschrank so richtig auszumisten.

Wir haben da ein paar Ideen für euch.

1. Hole alle Kleidungsstücke aus deinem Schrank.

2. Überlege: Was gefällt mir noch? Was ziehe ich nie an? Oder könnte ich etwas ganz neu kombinieren?

3. Was du nicht mehr brauchst und deine Fehlkäufe verräumst du erstmal in den Keller.

4. Irgendwann ist auch Corona vorbei, bringe die Kleider dann zum Flohmarkt oder veranstalte eine Kleidertauschparty..oder geht sowas vielleicht auch virtuell?

5. Dann wirf dich in die Klamotte und schalte Deine Freunde via Chat dazu. So eine Modenschau gab es noch nie.

6. Gerade jetzt, wenn wir nicht draussen shoppen können, neigen wir zu Vielkäufen online. Doch handele nach dem Prinzip: eins rein, eins raus. Frag dich also vor jedem Neukauf: brauche ich das Teil wirklich?

7. Übrigens reparieren ist Trend. Neu kaufen kann schließlich jeder. Löcher stopfen und Knöpfe annähen ist so einfach.

8. Oder bastele doch was ganz neues aus der alten kaputten Jeans. Vielleicht ja ein tolles Einzelstück, um das dich alle beneiden werden.

PROJEKT DER TU EINDHOVEN

Komplett recycelbar: Das Ökoauto aus Flachs und Zucker Noch in diesem Jahr soll das erste Auto aus Flachs und Zucker seine Straßenzulassung bekommen: „Noah“ ist ein Elektroauto, dessen Karosserie komplett recyclebar ist. Die Entwickler der TU Eindhoven wollen beweisen, dass auch komplexe Strukturen aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden können, die vollständig wiederverwertbar sind.